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In diesem Jahr bin ich als Teilnehmer der Veranstaltung beigekommen, um den Blickwinkel des Besuchers einzunehmen. In der Summe bin ich immer noch nachhaltig euphorisiert, da wir uns deutlich im Vergleich zum ersten Prototyp unserer Veranstaltung verbessert haben. Und sicherlich gibt es auch Punkte die wir noch verbessern werden. Stellschrauben, die schon auf unserer Agenda stehen und aus denen wir bereits gelernt haben. Ganz im Sinne vom kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Im Vergleich zum letzten Symposium sind wir dem Wunsch nachgekommen, einen Netzwerkabend zu initialisieren. Dieser fand in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort, im Restaurant Oniro statt. Das griechisch-mediterrane Essen und der Service waren sehr zuvorkommend. Das Restaurant hat seinen eigenen positiven Charme, mit einem bunten Einrichtungsmix aus Klassik und fine-dining, kombiniert mit zeitgenössischer Kunst. Es spiegelte die warme und einladende Seele des Hauses wieder. Mit knapp vierzig angemeldeten Personen war es eine angenehme Gruppengröße. Bunt gemischt und es fand ein ausgiebiger Austausch zwischen Personen aus Industrie sowie Bildungswesen statt. Genau das, was wir in unserer Mission leben. Die Zeit verging im Fluge, man tauschte sich über das aktuelle Geschehen in den Unternehmen aus, stellte Gemeinsamkeiten fest oder fragte nach, wie andere bestimmte Herausforderungen gelöst haben oder welche Investition gegen die Wand gefahren wurde und was man daraus noch gemacht hat – wahnsinnig interessant, nur erfährt man davon leider selten etwas in der Form. Hierzu gerne von meiner Seite aus die Einladung zu unserem ÜberholBAR Podcast, die Kontaktaufnahme erfolgt am besten über E-Mail. Austausch ist der Schlüssel für Veränderung – voneinander Lernen lernen. Wenn das Unternehmen nicht genannt werden soll, können wir das Interview in einer anonymisierten Form und auch Sprecher veröffentlichen. Von meiner Seite aus hätte der Abend gerne noch länger sein können. Es waren sehr gute vertiefende Gespräche.

Gehen wir über zu unserem Symposium. Wer einen Eindruck über den Veranstaltungsort sowie dem Ausstellerfoyer bekommen will, dem lege ich unsere Facebook Live Session ans Herz.

Am Veranstaltungstag hatten wir durchgängig sehr gute Vorträge im Bereich der Digitalisierung. Zwar war das nur der Eisberg von dem was wir an Themen abdecken konnten an einem Tag, doch viele mit Mehrwert.

Florian Frankl “Digitaler Salat und Welche Zutat immer vergessen wird”

Herr Florian Frankl, QM-Leiter bei MILEI in Leutkirch und Betreiber von Q-Enthusiast, startete den Auftakt mit seinem Vortrag “Digitaler Salat – und welche Zutat fast immer vergessen wird“. Kern seines Vortrags war es, Impulse im Bereich digitales Mindset zu geben. Die Leitzitate in seinem Vortrag brachten es auf den Punkt:

“Bei der Digitalisierung stellen wir uns an wie Teenager beim Sex.” – Armin Rehberg

Theoretisch weiß man über Digitalisierung gut Bescheid, praktisch weiß man allerdings nicht so richtig wie es geht und wohin die Reise geht. Learning by doing. Man muss sich die Fragen stellen: Was ist möglich? Warum digitale Technologie einsetzen und wie verknüpfe ich das sinnvoll mit dem Unternehmen? Die Gefahr, die in dem wir-machen-das-jetzt-weil-alle-das-machen Tun ist:

Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, haben Sie hinterher einen digitalen Scheißprozess.” – Thorsten Dirks

Anton Diehl “Digitalisierung bei der Fremdkörperinspektion – Aktueller Stand und Ausblick”

Beim zweiten Speaker, Herr Anton Diehl, Produktmanager Fremdkörpererkennungssysteme, von der Firma Heuft Systemtechnik GmbH in Burgbrohl, ging es um das Thema “Digitalisierung bei der Fremdkörperinspektion – Aktueller Stand und Ausblick“. Der Vortrag war geprägt von einem sehr hohen fachlichen Input, als auch, wie impulsiv und stark er hinter der Marke Heuft steht. Sehr beeindruckend war die technologische Entwicklung über die fortwährende Optimierung der Leistungsfähigkeit der Rechensysteme, Verbesserung der Datenerfassung von Inspektionskameras, Erkennungsalgorithmen von Fremdkörpern, die Herausforderung bei Glasböden mit gepulster Röntgentechnik im Foodsektor sowie Schutz vor Überbrückung von Inspektoren, die als CP/CCPs fungieren. Spannend war der Ausblick auf aktuelle Technologietrends. Ein lokal im IT-Netz installierter Sprachassistent für die Mensch-Maschine-Interaktion. Gekoppelt mit maschinellem Lernen. Als Anwendungsbeispiel nannte er folgende Situation. Das System erkennt, dass der Bestand an Verschlussdeckeln nur noch für eine Produktionskapazität von Zehntausend Einheiten reicht. Der Maschinenbediener ist unter Umständen an einer anderen Position in der Produktionsanlage mit einer Störungsbeseitigung beschäftigt und bekommt diese Meldung über ein Headset übertragen. Er kann dem System dann mündlich übermitteln, er benötige noch X Minuten zum Auffüllen, stelle die Anlagenleistung soweit runter. Die Anlage berechnet im Anschluss die entsprechende Leistung zur zeitlichen Überbrückung, sodass der Bediener die Störung beseitigen kann, die Verschlussdeckel auffüllt und es zu keinem langen unerwünschten Produktionsstillstand kommt. Diese in der Testphase befindliche Sprachtechnologie finde ich auch im privaten Bereich smart. Innovativ finde ich es, weil wir jeden Tag von solchen produktiven digitalen Technologien umgeben sind und auch nutzen, nur der Übergang in die Unternehmen sehr beschwerlich stattfindet. Für die Produktionsmitarbeiter in den Anlagen ist es eine gute Unterstützung und auch Stressentlastung.

Thomas Schulz “Merken, Mut, Machen – Neues aus Not(wendigkeit)?”

Dritter im Bunde war Herr Thomas Schulz, von Rau I Interim, dem Interimprovider für die Lebensmittelindustrie, mit seinem Impuls “Merken – Mut – Machen. Neues aus Not(Wendigkeit)?“. Ein super Vortrag im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Herr Schulz nahm uns mit auf eine sprichwörtliche virtuelle Flugreise über den Wolken, über seinen Weg der Veränderung. Er hatte bei einem Unternehmen in dem er arbeitete eine Fluglizenz im privaten Bereich erworben. Als Pilot ist man ständig wetterbedingt mit Veränderungen konfrontiert und muss mutige Entscheidungen treffen. Das beginnt schon beim Start. Einmal den Start eingeleitet, muss man den Prozess durchziehen und nicht abbrechen. Befindet man sich in der stabilen Luft, muss man seinen Standort genau im Blick bei Sichtflug behalten und auch auf kleine schlecht erkennbare Details bei dicker Wolkendecke achten, wie beispielsweise Windräder, die einem sonst zur Gefahr werden könnten. Wie die Spitze des Eisbergs, man weiß nicht was sich sonst noch darunter befindet. Man muss Entscheidungen erneut überprüfen und abwägen, um sein gewünschtes Flugziel zu erreichen. Zum Schluss wird zur sicheren Landung angesetzt. Aber auch hier können durch plötzlich ändernde Windstärken oder Fluggeschwindigkeiten kurz vor Schluss Gefahren auftauchen. Hier muss man auf seine innere Kraft und Erfahrung vertrauen, um gegen zu steuern, um das Flugzeug stabil auf der Landebahn zu erden. Was bedeutet das für den individuellen Menschen im Veränderungsprozess? Merke: Sind Sie zufrieden in Ihrem (Arbeits-)Umfeld? Haben Sie ein neues Ziel? Mut: Bringen Sie die Kraft auf, bekannte Pfade zu verlassen und unbekannte zu betreten. Machen: Sie haben genügend Kraft und gehen in das Tun über. Sie haben eine Entscheidung getroffen, die Sie aktiv angehen, um ihr Ziel zu erreichen. Dazu gehört ebenso die Fähigkeit sich anzupassen, klar im Körper & Geist zu sein und ein gewisses Maß an Risikofreudigkeit und Bescheidenheit an den Tag zu legen. Tugenden die in der ständig verändernden Welt unabdingbar sind.
Nach dem Vortrag kam in dem Publikum eine Frage auf, wie man genau merkt, wann es Zeit für eine Veränderung ist. Schwierig zu beantworten, weil es keine pauschale Antwort gibt und jeder andere Ziele verfolgt. Ich würde dahingehend unterstützend ergänzen: Stört Sie etwas, können Sie es a) ansprechen und b) wenn keine Veränderung in Sicht ist: hinnehmen/akzeptieren. Da Sie schon genügend Mut aufgebracht haben etwas anzusprechen und wenn b) keine Option ist, gehen sie mit c) kündigen schon ins “Machen” über. Ihrem System haben Sie signalisiert, dass Sie eine Veränderung benötigen. Wenn Sie das in dem bestehenden nicht finden oder es sich nicht weiterentwickelt trotz Impuls, knüpfen Sie an ein anderes neues System an.

Jürgen Wolf “Digitalisierung 4.0 im Spannungsfeld von agiler Arbeitsweise”

Der vierte Vortrag kam von Herrn Jürgen Wolf, Standortleiter Niederlassung Pronsfeld, bei Arla Foods mit seinem Thema über “Digitalisierung 4.0 im Spannungsfeld agiler Arbeitsweise“. Wahrlich sehr beeindruckend, was am Standort Pronsfeld, im Herzen der Eifel geleistet und vor allem gelebt wird. Eine 100%ige Virtualisierung der Produktion, intelligente Paletten, führerlose Transportsysteme, Roboterpalettierung, IA, Quentic, Performance Korridor, OEE Client, Power BI und MES. Das who is who der digitalen Schlagworte im Produktionsbereich. Kaum vorstellbar, wieviele Daten täglich über Big Data intelligent vernetzt sein müssen. Das hat uns alle im Saal, in Neudeutsch ausgedrückt, “geflasht”. Eine zu Hundertprozent virtualisierte Produktion. Bei den vor Ort 39 Produktionslinien. Nur fünf Minuten Aufwand, um auf den täglichen Stand der Performance aller Linien zu sein. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Von der Qualitätsmanagementseite her ebenso Highlevel. Mit dem digitalen Zwilling kann man jedes analoge Produkt digital entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor und zurück verfolgen. Ebenso das sehr hohe Lean- und Agilitäts-Niveau mit fixierten und agilen Komponenten innerhalb der Organisationsstruktur.  Agile Boards in der Produktion mit cross-functional Teams, kurze Iterationszyklen sowie häufige Stakeholder-Interaktionen. Die Produktionsmitarbeiter erleben jeden Tag die kleinen Fortschritte im Unternehmen und sind dadurch motiviert. Dass hierfür von der Unternehmensseite entsprechende finanzielle und auch personelle Ressourcen verfügbar gemacht werden, ist ein zukunftsfähiger erfolgreicher Ansatz, mit dem das Unternehmen wachsen kann. Chapeau. Ebenbürtig mit dem Organisationsstrukturmodell von Ritter Sport in der Süßwarenbranche, wer das Unternehmen mal in live Aktion erleben durfte.

Hans-Dieter Philipowski “Risiko Supply Chain – Kreuzkontaminationen beim Transport unverpackter Rohstoffe und Lebensmittel in Lebensmittel-Transportbehältern”

Vortrag Nummer fünf kam von Hans-Dieter Philipowski, dem Präsidenten von ENFIT, einem internationalen Verband, dessen Ziel es ist, die Lebensmittelsicherheit und Food Compliance in der Supply Chain zu standardisieren und weiterzuentwickeln. Er zeigte sehr eindrucksvoll, dass die Lieferkette kein einfaches lineares System ist, wie es häufig abgebildet wird. Lieferant liefert Produkt, die Warenannahme nimmt den Rohstoff an, die Produktion fertigt, das Fertigprodukt wird logistisch zwischengelagert, das Fertigprodukt wird zum Kunden transportiert. Die Supply Chain ist weit mehr als das. Sehr komplex. Tankwagen, IBC Behälter, ISO-Tankcontainer, Pumpen, Rohrleitungen, Kompressoren, Filter, Reinigungsequipment, – prozesse, -verfahren und -stationen. Sehr viele potentielle Kontaminationsquellen, die nicht genau genug betrachtet, reguliert oder nach standardisierten Kriterien zertifiziert sind. Im Bereich Food Defense spielen Plomben auch eine große Rolle zur vermeidlich sicheren Sicherung des Transportguts. In der Praxis werden Plomben in 10er Packs mit fortlaufenden Zahlenreihen produziert. Wird die Plombenreihe nicht komplett aufgebraucht, werden diese gesammelt und beim nächsten Auftrag verwendet. Bei mehreren angebrochenen Zahlenreihen wird eine eindeutige Zuordnung und Dokumentation pro Auftrag sehr schwer bis gar nicht mehr möglich sein. Die Verantwortung des Transports liegt stets beim Fahrer. Ist dieser ausreichend geschult? Herr Philipowski zeigte hierfür Lösungen mit vom Verband entwickelten Verfahren für die Reinigung, mit einfacher Zuordnung je nach Vorladungstyp. Des weiteren den entwickelten HQF Zertifizierungsstandard für Reinigungsanlagen. Um das Ganze zu komplettieren wurde für eine nahtlose transparente Rückverfolgung die ENFIT-B2B-Blockchain entwickelt, die sich bereits in der Testphase befindet. Mit der Doppelverifikation, dass Be- und Entlader überprüfen und managen, welches Produkt sich im Tankinhalt befindet, wird sichergestellt, dass nur Lebensmittel und keine anderen Substanzen damit transportiert wurden. Und ganz wichtig, auch konform in einer standadisierten Halle, mit System gereinigt wurde.

Katja Ceynowa “E-Commerce 2.0 – Die Zukunft von Marktplätzen in der Getränkeindustrie”

Unsere sechste Speakerin, Frau Katja Ceynowa von Bevazar, referierte über den “E-Commerce 2.0 – Die Zukunft von Marktplätzen in der Getränkeindustrie“. Frau Ceynowa hat ein sehr gutes Gespür für innovative Geschäftsmodelle made in germany. Sie zeigte uns von der theoretischen betriebswirtschaftlichen Seite welche Formen und Wachstumspotenzial im eCommerce es gibt. Sowie welche  Vor- und Nachteile verschiedene Online Marktplatzsysteme wie Amazon, Alibaba oder Hybride wie Conrad mit erfolgreichem online und offline Filialgeschäft haben. Praktisch stellte sie uns ihr frisch gegründetes Start-up-Businessmodell vor: Bevazar. Eine Wortkombination aus dem englischen beverage und bazaar. Zu deutsch Getränkebasar. Ihre Vision: Einer der ersten unabhängigen Online-Marktplätze für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Ersatzteile und Verpackungsmittel in der Getränkeindustrie. Der Start ist für Ende 2019 geplant. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Frau Ceynowa dies ebenso stabil am Markt etablieren kann, wie die Matching Plattform tecorio von Technikfachkräften für die Getränkeindustrie, als auch der Gebrauchtteileplattform tecorio.parts für die Getränkeindustrie.

Norbert Hanigovszki “Intelligente Frequenzumrichter für die Industrie: Condition monitoring & smart sensors

Der siebte Vortrag kam von Norbert Hanigovszki, Abteilungsleiter Drives Intelligence bei Danfoss, mit dem Schwerpunkt “Intelligente Frequenzumrichter für die Industrie: Condition monitoring & smart sensors“. Er verdeutlichte sehr anschaulich, welches Potenzial Frequenzumrichter (FU) in der Technik und welche Auswirkung sie auf den kompletten Globus haben. In Zahlen ausgedrückt, Zwanzig Prozent der Energie die wir weltweit verbrauchen, ist elektrische Energie. Von diesen Zwanzig Prozent entfallen Fünfzig Prozent für den Antrieb von Elektromotoren. FUs haben das Potenzial, wenn sie entsprechend intelligent vernetzt sind, Acht Prozent des weltweiten Verbrauchs elektrischer Energie nachhaltig einzusparen! In der Getränke- und Lebensmittelindustrie werden FU häufig für die variable Ansteuerung der Drehzahl von elektronischen Antrieben von Förderbändern genutzt. Eine sehr einseitige Nutzungsmöglichkeit. Man kann den FU auch als Sensor Nutzen, der unterschiedliche Funktionen aufweist. Er ist eine stets eingesetzte Schnittstelle, die Signale verarbeiten und analysieren kann. Der FU kann Cloud & Edge-Lösungen kombinieren, um eine kosteneffiziente IoT-Lösung darzustellen. Weiterhin externe Sensoren integrieren, um eine Korrelation zwischen gemessenen Daten, der Drehzahl sowie Belastung herzustellen. Zustandsüberwachung mit Informationen zur richtigen Zeit. Das Frequenzumrichter-System arbeitet unabhängig von der SPS oder Cloudverbindung. Zugriff erhält man über die Bedieneinheit, WLAN, Feldbus, Fernwartungsüberwachung oder PC-Tool. Diese intelligenten Frequenzumrichter bieten eine neu Form von Wartungsmodellen im Bereich der Technik. Die digitale Transformation von der korrigierenden Wartung, hin zu einer zustandsbasierten, vorausschauenden Wartung und Instandhaltung.

Martin Seer “Quality & Inspection Management als integriertes Modul der Produktionsdigitalisierung”

Zum Abschluss des Austauschs des Themas Digitalisierung referierte Martin Seer, Software Consultant von der Felten Group, über “Quality & Inspection Management als integriertes Modul der Produktionsdigitalisierung“. Als Software Dienstleister des Manufacturing Executive Systems PILOT gab er sehr praxisnahe Einblicke in das Modul der digitalen Checkliste. Das Modul kann über HMI-Displays oder über reguläre Webbrowser aufgerufen werden, da es aktuelle Webstandards unterstützt und entsprechend systemunabhängig und skalierbar ist. Viele Kontrollaufgaben die heutzutage stattfinden, werden häufig noch papierbasiert in der Produktion erledigt. Später in Excel-Tabellen übertragen und analyisiert und korrigierende Maßnahmen eingeleitet. In das Modul können entsprechend Prüfpläne mit Logiken für spezifische Produktionsbereiche hinterlegt werden. Der Bediener wird prozessorientiert durch den Produktionsablauf geführt. Bei Bedarf mit Hilfeunterstützung. Sei es Produktprüfungen, Inprozesskontrollen, Sensor- & Maschinendaten, Checklisten zu Produktionsauftragsbeginn- und -Ende, Anlagenbegehungen, Rohstoffeingang- oder -warenendkontrolle und visuelle Produktprüfungen mit einem digitalen Referenzzwilling. Der Vorteil in der direkten digitalen Eingabe besteht darin, aus Echtzeitdaten schon Maßnahmen vorbeugend während des bestehenden Produktionsprozesses einzuleiten. Bei Abweichung von Grenzwerten wird direkt der Vorgesetzte informiert bzw. kann direkt konsultiert werden. Oder mittels Tracking & Tracing vergangene Prüfungsergebnisse zur Rate hinzu zu ziehen. Ein sehr hilfreiches unterstützendes Modul im Bereich des Qualitätsmanagements und -sicherung zur IFS-Auditierung. Hier sei angemerkt, dass die Version 7 sich mehr auf den produkt- und prozessbezogenen Ansatz konzentrieren wird.

Das Fazit

To sum it up in a nutshell: Herzlichen Dank an alle VortragsrednerInnen. Ihr habt sehr gute Impulse dem gesamten Symposium gegeben. Als Rückmeldung wurden von Teilnehmern bereits an uns schon herangetragen, einen Digitalisierung “Teil II” als Schwerpunkt für das nächste Jahr zu nehmen. Seid gespannt, wir stecken schon vollumfänglich in den Vorplanungen für das nächste Jahr. Nach der Veranstaltung ist bekanntlich gleich vor der Veranstaltung. Die Gespräche in den Pausen waren auf Augenhöhe und hat das familiäre Umfeld zum Austausch unterstrichen. Ein ebenso herzlicher Dank gilt unseren Kooperationspartnern und Ausstellern: REFA Hessen, BSB Butzbach, BARESY, DEKRA Akademie, SIMACO, HEUFT Systemtechnik, Hassia Mineralquellen, foodjobs, Rau I Interim & Romer Labs & QM-Team. Ihr habt das Foyer zu einer kleinen Lebensmittelindustriemesse verwandelt, dass das Rahmenprogramm super ergänzt hat. Und als rückgemeldetes Feedback bei allen gut ankam.

 

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